Meditation

MEDITATION ist der bewusste Versuch, durch Beruhigung der Gedanken und Konzentration auf sein Inneres, einen Zugang zu unserem Inneren und zu unserem Höheren Selbst zu erhalten. Dadurch sind erhöhte Bewusstseinszustände möglich, die je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, Eins-Sein, mit dem Göttlichen verbunden sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben werden.

MEDITATION ist in vielerlei Hinsicht geeignet, Glück zu empfinden: Wenn wir meditieren, sind wir ganz bei uns selbst, werden uns unseres eigenen Bewusstseins bewusst. Gefühle von Anspannung, Angst oder Stress verringern sich, wir sind konzentriert und aufmerksam – Faktoren, die die Glücksforschung als “glücksfördernd” identifiziert hat.

MEDITATIONstechniken werden als Hilfsmittel verstanden, einen vom Alltagsbewusstsein unterschiedenen Bewusstseinszustand zu üben, in dem das gegenwärtige Erleben im Vordergrund steht, frei von gewohntem Denken, vor allem von Bewertungen und von der subjektiven Bedeutung der Vergangenheit (Erinnerungen) und der Zukunft (Pläne, Ängste usw.). Viele MEDITATIONstechniken sollen helfen, einen Bewusstseinszustand zu erreichen, in dem äußerst klares hellwaches Gewahrsein und tiefste Entspannung gleichzeitig möglich sind.

Man kann die MEDITATIONstechniken grob in zwei Gruppen einteilen:
• In die passive (kontemplative) MEDITATION, die im stillen Sitzen praktiziert wird und
• Die aktive MEDITATION, bei der körperliche Bewegung, achtsames Handeln oder lautes Rezitieren zur Meditationspraxis gehören.

Zu den bekanntesten neueren aktiven MEDITATIONsmethoden, die fernöstlich inspiriert sind, gehören die von Bhagwan Shree Rajneesh (OSHO) in seinem Ashram in Pune (1970) für Menschen aus dem Westen entwickelten MEDITATIONsmethoden. Vor der eigentlichen MEDITATIONsphase sollen durch aktive Bewegung und verstärkte Atmung seelische und körperliche Spannungen abgebaut und das Gefühl für den eigenen Körper intensiviert werden. Sehr bekannt sind die Dynamische MEDITATION, die Kundalini-MEDITATION, die Nadabrahma-MEDITATION und die Nataraj-MEDITATION.
Weitere aktive MEDITATIONsformen sind Tanz (Trancetanz, Kreistänze) und Musik (Mantras, Kraftlieder), Tantra und Gehen. Auch das Pilgern wurde in den letzten Jahren als eine aktive MEDITATIONsform wiederentdeckt.

Hier einige Tipps um das Beste aus ihrer MEDITATION zu machen:
• Meditieren Sie regelmäßig – wenn möglich täglich
• Probieren Sie ruhig verschiedene Techniken aus, wählen Sie eine aus, und bleiben Sie dann dabei – wenigstens für einige Wochen oder Monate.
• Schaffen Sie sich einen ruhigen Platz, wo Sie ungestört meditieren können.
• Wenn Sie eine passive MEDITATION praktizieren, finden Sie eine für Sie bequeme Sitzhaltung heraus – und sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Wirbelsäule sanft und gerade aufrichten.
• Legen Sie vorher fest, wie lange Sie meditieren wollen – und halten Sie diese Zeit durch, egal wie rastlos oder gelangweilt Sie werden.
• Beginnen Sie damit, dass Sie sich kurz vergegenwärtigen, warum Sie eigentlich meditieren.
• Atmen Sie mehrere Male tief durch, bevor Sie beginnen, und entspannen Sie Ihren Körper bewusst beim Ausatmen.
• Lassen Sie alle Erwartungen darüber los, was Sie beim Meditieren erreichen oder erfahren sollen, und akzeptieren Sie sich genau so, wie Sie sind.
• Seien Sie geduldig, und gehen Sie sanft mit sich selbst um.
• Übertragen Sie die Eigenschaften Ihres Geistes und Ihres Herzens, die Sie während der MEDITATION entwickeln, immer mehr auf alle Bereiche Ihres Lebens.

 

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Zamal Melitta HUBER